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STEINE die verbinden - wir bauen ein Labyrith

Ein Kooperationsprojekt der IGS, der Lebenshilfe NW und des Caritas Altenzentrums

Seit Beginn des (nun schon fast vergangenen) Schuljahres reifte eine Idee zum Projekt: Der Bau eines Labyrinthes im öffentlichen Raum. Wo aber könnte dieser öffentliche Raum sein? Wer würde mitmachen? Wie wird das Projekt finanziert? Welcher Landschaftsgärtner steht uns wohlwollend zur Seite? Diese Fragen standen am Anfang.

Spendenanfragen, Besuche beim Bürgermeister, beim Ordnungsamt, bei der Baubehörde, viele Telefonate mit verschiedenen Landschaftsgärtnereibetrieben, Kontaktaufnahme zur Lebenshilfe Neustadt und zum Altenzentrum führten dann aber doch endlich zu positiven Ergebnissen: Ein Gelände hinter dem Altenzentrum darf genutzt werden, Herr Offenbach aus Deidesheim würde uns als Landschaftsgärtner unterstützen, die Stadt Bad Dürkheim (Dank der Initiative einer Schülermutter!), die Frank-Leyden-Stiftung und die Hornbach-Gruppe finanzieren unser Vorhaben.

Dann konnte es losgehen: Schüler einer Projektgruppe testeten Farben, Pinsel und Steine auf deren Tauglichkeit. Sie beschäftigten sich mit dem mythologischen Hintergrund des Labyrinths. Sie lernten ein Labyrinth zu konstruieren und rechneten den Bedarf der Steine aus, die am geeignetsten schienen. Sie präsentierten ihre Ergebnisse einer Besuchergruppe der Lebenshilfe, die in die Schule kam und sie stellten ihre Ergebnisse den Senioren im Altenzentrum vor.

Im Februar gab es dann das erste Treffen in der Schule, um gemeinsam künstlerisch tätig zu werden. Menschen mit Behinderung, Senioren und Schüler bemalten gemeinsam die Steine, die die Wegbegrenzungen bilden würden. Weitere Treffen gab es Anfang April im Altenheim oder in der Schule. Auch Kindergartenkinder aus Deidesheim kamen, um zusammen mit den großen Schülern und den Senioren gemeinsam zu pinseln.

 

Herr Offenbach hob im März das Fundament aus, das ab diesem Zeitpunkt in gemeinschaftlicher Arbeit der Ganztagsschüler mit vielen Tonnen Kies gefüllt wurde.

 

Der Besuch des Labyrinthbauers Gernot Candolini aus Innsbruck bannte interessierte Schüler und Schülerinnen während eines Vortrages am 29.3., den er vormittags an der Schule hielt.

 

Und geradezu wegweisend und passend, aber in keinster Weise abgesprochen, gelang es unserem Schulleiter Georg Dumont auch, das Mysterium, das die Beschäftigung mit dem Thema Labyrinth bietet, in seiner Rede zur Abitursfeier 2019 den zuhörenden Eltern und Schülern näher zu bringen.

Nach den Osterferien wird der große Augenblick gekommen sein, um die Steine für das Labyrinth im vorbereiteten Gelände zu legen.

Die offizielle Einweihung des Labyriths findet am 23.06.2019 um 17 Uhr statt.

Alle Interessenten sind herzlich dazu eingeladen!

 

Tonja Hager