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WPF Nawi - Praxis Boden

Bericht zur Pflanzaktion am 24.04.2017 auf dem Jüdischen Friedhof in Deidesheim

Am Montag, den 24.04.2017, sind wir um 9.45 Uhr mit Frau Paulus und unserem WPF Mathe-Nawi Kurs auf den Jüdischen Friedhof in Deidesheim gegangen.

Dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Ich war mit Finn, Finnley, Jonathan und  Eric in einer Gruppe. Unsere Gruppe musste eine Trauerulme pflanzen. Sie war 2,34m hoch. Als erstes mussten wir mit einem Spaten ein Loch graben. Danach hat jemand von uns das Loch mit einer Schaufel ausgehoben.

Die Landschaftsgärtner der Stadt Deidesheim Herr Helbrig und Herr Hörner haben uns gezeigt, wie man richtig mit einer Widehopfhacke umgeht. Das ist ein Gartengerät, mit dem die Erde noch etwas aufgelockert wird. Nun haben wir den Baum in das Loch hinein gestellt und seine Wurzeln mit frischer Blumenerde komplett bedeckt und mit Naturdünger gedüngt. Dann haben wir mit einem Vorschlaghammer einen Bolzen schräg zum Baumstamm in die Erde gehauen und ihn mit einem Kokosfaserseil an dem Baumstamm festgebunden. Somit hat unser Baum mehr Halt.

Als letztes hat uns der Landschaftsgärtner noch erklärt, warum wir gerade diesen Baum gepflanzt haben. Die Trauerulme wird nicht so hoch und nimmt den anderen Bäumen somit nicht das Sonnenlicht weg. Ihr Name Trauerulme passt wegen „Trauer“ gut zu einem Friedhof. Zu dem gewählten Standort bekamen wir folgende Erklärung. Sie steht in der Mitte von Grabsteinen. Ihr Wurzelwerk kann aber keine Grabsteine beschädigen oder umwerfen. Jüdische Grabsteine stehen nämlich alle unter Denkmalschutz.

In Zukunft müssen wir uns um unseren Baum kümmern und ihn jede zweite Woche gießen. Außerdem werden wir den Fortschritt des Wachstums beobachten und dokumenteiren.

Luis Wilhelm, Klasse 7c

 

Ist unser Boden wirklich nur ein Häufchen Dreck?

Oder steckt doch mehr darin? Mit dieser Frage beschäftigt sich der WPF Nawi Kurs im Jahrgang 7.

Um mehr über den Boden heraus zu finden entnahmen wir zunächst Bodenproben und bauten selbständig Insektenstaubsauger sowie Fangapparaturen um Bodentiere aus den Proben leichter und schneller zu fangen. Die gefundenen Bodentiere wurden danach bestimmt, mikroskopiert und gezeichnet.

Welche Eigenschaften hat unsere Bodenprobe? Lässt sie Wasser schnell durch fließen oder speichert sie das Wasser? Fragen, die wir mit Hilfe eines selbst entwickelten Versuchs klären wollen ...