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Markt der Möglichkeiten 2015

Im März nahm die Projektgruppe "Trialog der Kulturen" in Mainz zusammen mit einigen Aslybegehrenden am Markt der Möglichkeiten der Herbert-Quandt-Stiftung teil. Hier wurde durch einen Filmbeitrag der aktuelle Projektstand vorgestellt.

Wortbeiträge am Markt der Möglichkeiten zur Einleitung der Präsentation

Janis: Als wir nach den Sommerferien an unsere Schule zurückkamen, wurde in vielen Klassen das Thema „Islam und Islamischer Staat“ thematisiert. Als Trialog-Schule mit einer beständigen interkulturellen und interreligiösen Arbeit und als Schule mit dem Titel „Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage“ waren wir als Schüler mit dieser neuen Entwicklung in der islamischen Welt zunächst überfordert. Als Folge davon entwickelten sich an unserer Schule zahlreiche Projekte die sich mit dem Thema „Toleranz und Intoleranz“ auseinandersetzten. Eine Präsentation der Projekte mündete in der interreligiösen Schulfeier mit dem markanten Titel „Sag Nein zu Intoleranz“. An dieser Schulfeier nahm nicht nur eine Vertreterin der islamischen Moscheegemeinde Bad Dürkheim teil, sondern auch eine Asylgruppe unter Leitung des Freundeskreises „Flüchtlinge der VG Deidesheim“. Aus dieser ersten Begegnung ist nun ein umfassendes Projekt entstanden, das wir fortlaufend durch kleine und größere Projekte erweitern.

Zoé: Als Schule möchten wir den Flüchtlingen eine Anschlussmöglichkeit an das gesellschaftliche Leben geben und ihnen vermitteln, dass sie in Deutschland und in unserer Region willkommen sind.

Lea: Durch die Öffnung der Schule für Sprachkurse und gemeinsame Projekte hoffen wir, bei den Asylbewerbern und uns Berührungsängste abzubauen.

Die Verständigung ist nicht immer ganz einfach, aber dadurch verbessern wir automatisch auch unsere Englischkenntnisse.

Sophia: Der Rahmen unserer Arbeit flexibel. Es gibt Veranstaltungen an denen alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen wie Schulfeiern oder das Sommersportfest Andere,  zum Teil spontane Projekte wie das gemeinsame Sehen der Veranstaltung Super-Bowl 2015, ein Ausstellungsbesuch in der ehem. jüd. Synagoge Deidesheim oder das Erarbeiten einer Unterrichtseinheit für den Deutschkurs der Asylbewerber, werden von einzelnen Klassen oder Gruppen umgesetzt.

Rebekka: Gerade durch die kleinen Schulprojekte können wir aktiv werden. Wir organisieren den Ort, die Abläufe und Moderation der Veranstaltungen und sprechen später auch im Fachunterricht darüber.

Nicolas: Als besonderen Höhepunkt planen wir  die Organisation und Durchführung einer Podiumsdiskussion zum Thema „Flüchtlinge in unserer Region“. Die Veranstaltung soll im Juni im Rahmen der sogenannten Aula-Abende am Werner-Heisenberg-Gymnasium durchgeführt werden. Mit diesem Gymnasium sind wir dafür eine Kooperation mit der „AG Hingesehen“ eingegangen. Von all dem soll jetzt auch unser kurzer Film jetzt berichten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!

Link zum Film: 
https://www.dropbox.com/s/6yqf7pxxu4eeffn/Fl%C3%BCchtlinge%20in%20unserer%20Region_1.mp4?dl=0

 

Präsentationsstand

 TeilnehmerInnen der Projektpräsentation