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Neuigkeiten

Welt-Down-Syndrom Tag am 21.03.2018


Am 21.3. ist wieder, wie jedes Jahr, Welt-Down-Syndrom-Tag. An diesem Tag soll also durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit für Aufklärung gesorgt werden und für ein höheres „Annehmen“ dieser Behinderung geworben werden, vor allem auch in Bezug auf die vorgeburtliche Pränataldiagnostik.

Auch an unserer Schule gibt es Kinder mit Down-Syndrom, die unsere Schulgemeinschaft bereichern und bunter machen.

Der 21.3. als Datum ist nicht zufällig gewählt, sondern soll auf die Besonderheit der Menschen mit Trisomie 21, wie das Down-Syndromauch genannt wird, hinweisen: Bei ihnen ist das 21. Chromosom nämlich dreifach vorhanden. Menschen mit Down-Syndrom sind so unterschiedlich wie alle anderen Menschen. Es gibt kleine und größere Menschen mit Down-Syndrom, blonde oder brünette, dicke und dünne. Sie alle können ein zufriedenes, glückliches Leben führen.

Hier ein Auszug aus dem offiziellen Pressetext des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters:

„Wir haben viel zu geben!“, sagen Menschen mit Down-Syndrom am 21.3., ihrem weltweit gefeierten Tag. […] Down-Syndrom-Organisationen sensibilisieren und informieren an diesem Tag über das Leben von Personen mit Down-Syndrom in jeglichem Alter. In diesem Jahr lautet das internationale Motto „What I bring to my community“. In Deutschland übersetzen wir es frei und sagen „Wir haben viel zu geben!“ Hautnah erleben es täglich Eltern und Geschwister. Eine achtjährige Tilli schreibt über ihren Bruder mit Down-Syndrom: „Das Beste, was mir passieren konnte“. Ihre Überzeugung teilen die meisten Familien! Im Kindergarten und Schulalltag werden Kinder und Jugendliche mit Trisomie 21 als diejenigen gesehen, die unvoreingenommen auf andere zugehen, häufig gute Laune verbreiten und dafür sorgen, dass ein rücksichtsvoller Umgang miteinander gelebt wird. […] Am WDST 2018 zeigen sie es durch eine verstärkte Präsenz in diversen Aktionen deutschland- und weltweit. […] Die Trisomie 21 prägt die Gesundheit und den Alltag der Menschen in unterschiedlicher Weise. Kinder mit DS haben ein eigenes Lerntempo, besuchen heute meist Regelkindergärten und zunehmend inklusive Schulen. Sie haben Hobbys und feiern Erfolge bei den Special Olympics. Erwachsene mit DS arbeiten in den Werkstätten oder immer häufiger auf dem ersten Arbeitsmarkt. Sie können ein eigenständiges Leben mit Assistenz führen. Die Vereinten Nationen haben am 10. November 2011 den 21.3. zum Welt-Down-Syndrom-Tag offiziell ausgerufen. Inoffiziell wurde er von DS-Organisationen seit 2006 international gefeiert.

Sabine Kusior